Zukunftsfähige Industrie

Bauliche Landmarke und Motor für Innovation

Gründungszentrum für Technologietransfer, Demonstrationsplattform für das Energiesystem der Zukunft, Kreativ- und Workshop-Flächen – der Brainergy Hub ist das Herzstück des interkommunalen Technologie- und Gewerbeparks Brainergy Park im Rheinischen Revier. Die 10.000 Quadratmeter des geplanten Gebäudes bieten viel Raum für die Entwicklung und Erprobung technischer Neuerungen sowie die Ansiedlung von Start-ups und Kleinunternehmen. „Wenn ich auf unser Start-up-Ökosystem hier in Nordrhein-Westfalen und auf Vorhaben wie den Brainergy Hub schaue, dann sehe ich viele hoch motivierte, gut vernetzte und wachstumsstarke Gründungsteams“, so NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. „Hier wird das große Potenzial für die Zukunft sichtbar. In einer dynamischen und kreativen Arbeitswelt können Innovationen für das Energiesystem der Zukunft und wichtige Impulse für Neugründungen entstehen.“

Visualisierung des Brainergy Hub: eine dreistöckigen runden Gebäudes aus Holz und Beton, mit Terrasse und Wasserfläche
© Rendervision

Der Brainergy Hub ist der Zentralbau und das Gründerzentrum im Park. Technische Neuerungen können in den Laboren erprobt werden und Veranstaltungsräume stehen für Forschung und Industrie zum kreativen Austausch zur Verfügung. Zusätzlicher Raum steht für Neugründungen und Start-ups aus dem Forschungsumfeld Erneuerbare Energien bereit. Gleichzeitig soll der Hub durch Schaukästen die Energiewende für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen.

Für die Gestaltung des Brainergy Hubs wurde ein Wettbewerb ausgelobt. 23 Planungsteams reichten erste Gestaltungsentwürfe ein, in einer zweiten Runde wurden acht dieser Entwürfe ausgearbeitet. Es galt, das Gebäude und direkte Umfeld konkret zu planen. Zu berücksichtigen waren Klimaneutralität und Nachhaltigkeit, eine freie Planung der Räumlichkeiten, ein überzeugendes Energie- und Technikkonzept und natürlich muss auch die Wirtschaftlichkeit stimmen. Umgesetzt wird der kreisförmige Grundriss des Architekturbüros Henn mit seinem zentralen Atrium und vier kleinen Innenhöfen, der eine einfache Anordnung von Innen- und Außenräumen vorsieht. Das dreistöckige Gebäude wird aus Holz und Stahlbeton gebaut, mit Photovoltaik-Paneelen auf dem Dach und an der Fassade. Eingebettet ist der Hub in eine Seenlandschaft.

„Der Strukturwandel braucht Orte, an denen die wichtigen Impulse für die Region sichtbar werden“, sagt Brainergy Park-Geschäftsführer Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt. „Das Gründerzentrum Brainergy Hub wird für die Region baulich eine Landmarke und für den Strukturwandel ein Motor der Innovation sein.“

  • Status: bewilligt

  • Durchführungsort: Jülich

  • Durchführungszeitrahmen:  20.11.2023 bis 19.11.2027

  • Programmlinie: SofortprogrammPLUS

  • Fördervolumen: 67,5 Mio. Euro
Weitere Projekte

Steckbrief

Beitrag für Bürgerinnen und Bürger

4000 Arbeitsplätze im Brainergy Park, davon 300 im Hub

Nutzen für den Wirtschaftsstandort

Technologietransfer von Wissenschaft und Forschung, Ansiedlung von Start-ups und neuen Unternehmen

Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

Ressourcenschonendes und nachhaltige Gebäude mit nahezu CO₂-freiem Energiesystem

Themen

Jülich, Städtebau, Architektur, klimaneutral, nachhaltig, funktional, Energie- und Technikkonzept, wirtschaftlich

Kontakt

Frank Drewes
Brainergy Park Jülich


Prof. Dr.-Ing. Bernhard Hoffschmidt
Brainergy Park Jülich